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	<title>Mosel &#8211; Kamo1 Verlag</title>
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	<title>Mosel &#8211; Kamo1 Verlag</title>
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		<title>A emigração de    Wilhelm W.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Administrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 10:45:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Die Auswanderung des Wilhelm W.“ erzählt die wahre, packende Geschichte des jungen Wilhelm Winter und einer Schar von 500 Menschen von der Mosel und aus dem Hunsrück, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Not ihrer Heimat den Rücken kehrten. Mit nichts als Hoffnung im Gepäck brachen sie über Amsterdam auf, dem fernen Brasilien entgegen — einem verheißungsvollen, doch gänzlich unbekannten Land. Sie ahnten nicht, dass der Weg dorthin von unbarmherzigen Prüfungen, Krankheit, Tod und verzweifeltem Elend gepflastert sein würde.

Schon auf den ersten Etappen entpuppte sich die Reise als Albtraum: Im Ärmelkanal riss ein schweres Schiffsunglück sie nur Haaresbreite in den Abgrund — die Rettung kam im letzten Augenblick, einem Wunder gleich. Doch dies war erst der Anfang. Ein volles Jahr lang strandeten sie im englischen Falmouth, gefangen unter erbärmlichen, entwürdigenden Umständen, während Hoffnung und Lebensmut täglich mit den Gezeiten schwanden.

Immer wieder ringt Wilhelm mit der bitteren Frage: War der Aufbruch ein Fehler? Wann immer ein Lichtstrahl am Horizont aufblitzte, wann immer Zuversicht sein junges Herz beflügelte, klopften Kälte, Schmerz und der Tod von Neuem an seine Tür.

Dieser historische Roman erzählt, auf der Grundlage sorgfältiger Recherche, von einer der dramatischsten und bewegendsten Auswanderungsgeschichten jener Zeit — von Mut, Verzweiflung, Verlust und dem unbeugsamen Willen, neu zu beginnen. Wilhelm Winter, der später die brasilianische Stadt Bom Princípio gründete, steht im Zentrum dieser Erzählung. Eingewoben in die Kapitel sind kurze Passagen des jungen Syrers Achmed, dessen Umstände der Flucht denen des jungen Wilhelm Winter damals sehr ähneln.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eles estiveram várias vezes à beira do abismo!<br />
Quais obstáculos ainda precisarão enfrentar em sua difícil jornada?</p>
<p>Há mais de 200 anos, o jovem imigrante alemão Wilhelm Winter viveu algo semelhante ao que muitos refugiados ainda vivem hoje — ao lado de um grupo de 500 pessoas movidas pela esperança… e pelo desespero.</p>
<p>Naquela época, a “terra prometida” se chamava Brasil!<br />
No final do século XIX, eles partiram da região do Mosela rumo à maior, mais cara e mais perigosa aventura de suas vidas.</p>
<p>“O Imigrante Wilhelm W.” conta a história do jovem Wilhelm Winter e de muitos outros imigrantes em busca de uma nova vida na América do Sul.<br />
Eles não têm a menor ideia do que os aguardava após a fuga apressada do Mosela, deixando para trás uma Europa empobrecida, rumo a uma terra totalmente desconhecida.</p>
<p>Uma envolvente viagem histórica ao século XIX.<br />
Venha a bordo rumo ao Brasil&#8230;</p>
<p>Ninguém sabe…</p>
<p>se algum dia eles chegarão.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verlassene Heimat</title>
		<link>https://kamo1verlag.de/produkt/verlassene-heimat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 11:44:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div id="detailBullets_feature_div">
<ul class="a-unordered-list a-nostyle a-vertical a-spacing-none detail-bullet-list">
 	<li><span class="a-list-item"> <span class="a-text-bold">Herausgeber ‏ : ‎ </span> KaMo1 Verlag; 2016. Edition (1. September 2016) </span></li>
 	<li><span class="a-list-item"> <span class="a-text-bold">Sprache ‏ : ‎ </span> Deutsch </span></li>
 	<li><span class="a-list-item"> <span class="a-text-bold">Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ </span> 220 Seiten </span></li>
 	<li><span class="a-list-item"> <span class="a-text-bold">ISBN-10 ‏ : ‎ </span> 3981811305 </span></li>
 	<li><span class="a-list-item"> <span class="a-text-bold">ISBN-13 ‏ : ‎ </span> 978-3981811308 </span></li>
 	<li><span class="a-list-item"> <span class="a-text-bold">Lesealter ‏ : ‎ </span> Ab 12 Jahren </span></li>
</ul>
</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Verlassene Heimat Mosel“ &#8211; Niemand geht freiwillig<br />
Dieses Buch habe ich den deutschstämmigen Brasilianern zu verdanken. Sie sind es, die uns gesucht und gefunden haben, ihre „entfernten“ Verwandten aus dem Trierer Raum. Und dank ihrer Mühen und Recherchen ist ein Zusammentreffen nach fast 200 Jahren entstanden.<br />
Niemand geht freiwillig – es waren die jungen Leute, die jungen Familien, die alles hinter sich ließen. Ihre Familie, ihre Verwandten und Freunde und die Dorfgemeinschaft. Sie hinterließen Lücken, und der Kontakt war oft mit dem Fortgehen völlig abgebrochen. Mit dem Weggang verließen sie einen Teil ihrer eigenen Identität, ihr gewohntes Umfeld, ihre Kindheit und ihre hier geplante Zukunft. So sind heute viele Menschen aus der Region erstaunt, wenn sie zum ersten Mal von ihren „entfernten“ Verwandten hören.<br />
Was wurde aus den Auswanderern von Mosel, Eifel und Hunsrück, die vor rund 200 Jahren ihrer Heimat den Rücken kehrten? Die Schwierigkeiten während der Reise und im Ankunftsland ähneln denen der heutigen Menschen auf der Flucht frappierend. Und ohne couragierte Zivilisten, spendenbereite Menschen und offene Kommunen hätten damals wie heute viele nicht überlebt.<br />
Inhaltlich gesehen ist „Verlassene Heimat Mosel“ gleichzeitig Dokumentation, Recherche, Darstellung und auch Erlebnisbericht über die Auswanderung und die Auswanderer von Mosel-Eifel-Hunsrück nach Brasilien sowie Algerien und gleichzeitig Hinweis auf Parallelen zur heutigen Flüchtlingssituation in Europa. Es zeigt, wie die Vergangenheit (Hunger, Abschied, Brasilien-Auswanderung, Heimweh) die Gegenwart (Besuch von der Mosel, neue Familienbande) einholt.<br />
Wer glaubt, ökonomische Gründe seien nicht stark genug um die Heimat zu verlassen, der wird von der Geschichte eines Besseren belehrt. Wir müssen dabei nicht weit schauen, weder zeitlich noch vom Standort her gesehen. Hungersnöte und Armut in der Eifel-Mosel-Hunsrück-Region waren im 19. Jahrhundert ursächliche Gründe für die Auswanderungswellen zahlreicher Menschen aus dieser Region. Begehrte Ziele waren Nord- und Südamerika.<br />
Die Reise nach Bom Principio (Winterschneiss) im November 2014 zu den Nachfahren deutscher Auswanderer aus Klüsserath und vom Hunsrück hatte ich ohne jegliche Erwartungen angetreten. Denn bis kurz vor der Reise wusste ich kaum etwas von den Auswanderern, die ihre weite Reise in das für sie unbekannte Land Brasilien vor fast 200 Jahren angetreten hatten, so wie viele Deutsche damals. Und nun traf ich auf diese Menschen in Brasilien, und ich bekam Antworten. Antworten auf meine Fragen, was die Nachkommen von Mosel, Eifel und Hunsrück von uns „Zurückgebliebenen“ unterscheidet und was uns noch immer verbindet. Meine Neugier auf die Nachfahren der moselländischen Vorfahren &#8211; und auch meiner eigenen, wie ich im Nachhinein herausfand &#8211; wurde mit dieser Reise geweckt. Nach fast 200 Jahren konnten wieder neue Familienbande mit der Auswandererfamilie Winter und ihren „entfernten Verwandten“ in Klüsserath geknüpft werden. Sowohl die direkten Nachkommen der Klüsserather Auswanderer in Brasilien wie auch die direkten Nachkommen in Klüsserath öffneten ihren privaten Fotoalben.<br />
Die Auswanderung in ferne Länder vor mehr als 150 Jahren war nicht so einfach wie heute. Daher zeige ich in diesem Buch zudem auf, wie mehr als 800 Menschen aus der Moselregion Opfer falscher Versprechungen wurden und wie verlockend brasilianische Unterhändler sie anwarben. Im französischen Dünkirchen endete ihr Brasilienabenteuer, bettelnd und entkräftet verharrten sie fünf Monate hier bis sie dann mehr oder weniger ungewollt in Algerien landeten. In dem nordafrikanischen Land und während der Überfahrt kamen Zweidrittel der Auswanderer ums Leben. Unter ihnen waren 127 Familien aus dem Trierer Raum. Das Schicksal von einigen von ihnen wird beispielhaft kurz erläutert. Und als ob die Geschichte sich wiederholen würde: auch heute, fast 200 Jahre später, ist Dünkirchen wieder Ort verzweifelter Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind.<br />
Die Geschichte dieser Auswanderer erinnert uns an vieles, was heute in Deutschland und Europa mit den tausenden ins Land strömenden Flüchtlingen täglich die Schlagzeilen beherrscht. Hunger und Armut waren vor 200 Jahren bittere Realität in der Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, viele Menschen, vor allem junge Familien, verließen diese Region. Sie brachten auf in ihnen unbekannte Länder und Kontinente, nahmen viele Risiken auf sich, um das erhoffte bessere Leben wahr werden zu lassen. Krankheiten, Unfälle und auch Schiffsuntergänge ließen nicht alle in der neuen Heimat ankommen.<br />
Das Buch verbindet inhaltlich gesehen Geschichte mit der Gegenwart. Es geriert gleichzeitig als Sachbuch, Lesebuch und Erzählung. Es ist eine Zeitreise, die vor fast 200 Jahren beginnt und die weitergeschrieben werden kann in die Zukunft. Es ist ein Plädoyer für Toleranz in der Beurteilung von Aus- und Einwanderung, Verständnis für das Heimweh der Auswanderer, die sich auch noch Generationen später nach der alten Heimat sehnen. Und das unbeschreiblich gute Gefühl, entfernte Verwandte zu treffen. Das Gefühl der Verbundenheit über Kontinente hinweg. Denn wer wissen will, wer er ist, muss wissen, woher er kommt.</p>
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